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Info Hotline: 02154 / 8899691
Mo - Sa 09:00 - 18:00 Uhr

Kellerei J. Hofstätter

Wer das Weingut Josef Hofstätters aufsucht, gerät mitten in den Dorftrubel von Tramin auf den großen Platz mit Rathaus, Bar und Kirche.
Das Gut hat seinen Sitz in einem stattlichen Bau aus dem 16. Jahrhundert, der damals für das k.u.k. Postfahrunternehmen errichtet wurde und die Gaststätte "Schwarzer Adler" von Martin Foradoris Großtante Maria Hofstätter beherbergte. In deren Keller kelterte ihr Mann Josef seine ersten Weine. Welch Potential in den Weinbergen des Gutes steckt, erkannte schon bald deren Neffe Konrad Oberhofer, der von 1942 an mit seiner Frau Luise das Sagen hatte.
Als einer der Ersten in Südtirol trennte der Winzer das Traubengut der einzelnen Lagen bei der Lese und in der Kelter. So konnte er es der jeweiligen Qualität entsprechend separat ausbauen und nach den Weinbergen individuell benennen. Konrad Oberhofers Tochter Sieglinde heiratete im Jahr 1959 Paolo Foradori, Spross einer alteingesessenen Winzerfamilie mit hervorragenden Lagen auf der östlichen Seite des Etschtales.
Diese Weingärten werden seither zusammen mit denen rund um Tramin von dem mitten im Ort gelegenen Gut bewirtschaftet, das bis heute unter dem Namen des Gründers Josef Hofstätter firmiert.
 
Keller:
 
Schon in den 60er Jahren machte das getrennte Vinifizieren einzelner Lagen den Ausbau der Keller nötig. In den 90ern wurde es abermals zu eng. Das Problem löste Martin Foradori, der das Gut inzwischen von seinem Vater Paolo übernommen hatte, indem er den Keller in die Höhe wachsen ließ. Er brachte ihn in einem mit Holz umkleideten Weinturm unter, den er im Jahre 1997 in modernem Gewand direkt neben dem spätgotischen Kirchturm errichtete, dem weithin sichtbaren Wahrzeichen von Tramin. Aus einem gewagten Nebeneinander hat sich ein glückliches Miteinander gefügt
Das Wirtschaftsgebäude erweist dem Gotteshaus den gebührenden Respekt – und es manifestiert das Credo des Winzers, Neues mit Altem in einer zeitgemäßen Kultur der Weinproduktion zu verbinden.
Der Keller, in dem der Wein lagert und reift, wird raffiniert belüftet und wohl temperiert. Schächte fangen die Fallwinde des Traminer Hausberges Roen ein und halten, die Zugluft ventilierend, die Luftfeuchtigkeit auf Idealwert. Eine vielschichtige, auch „transpirierende“ Innen- und Außenisolierung sorgt für konstante Temperatur. So werden die natürlichen Kräfte, Wind und Verdunstungskälte, genutzt, um den Wein energiesparend im Turm zu lagern. Degustiert wird er im oberen Turmgeschoß, das mit seiner hinter verschiebbaren Holzlamellen verborgenen Rundumverglasung einen fabelhaften Panoramablick über das Traminer Weinland bietet. Blickt der Weinfreund auf, sieht er durch ein Oberlicht auf die Spitze des hoch aufschießenden Kirchturms, in dessen Schutz der Wein in seinem Glas gereift ist.
 
J.Hofstätter 'Kolbenhof' Gewürztraminer2012
Der  Kolbenhof zählt dank des Mikroklimas, der Ausrichtung und dem Alter der Reben zu einer der großen Cru-Lagen Südtiroler Gewürztraminer
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